Bankenspaß

Die grundlegende Idee des Kapitalismus ist es, Geld als Zahlungsmittel für verschiedene Waren und Dienstleistungen gelten sollte.
Nun gibt es den interessanten Faktor der Zinsen, die das System in großen Rahmen unübersichtlich macht. Erweitert man das System mit Handelsrecht, Steuerrecht und um den berühmten Zinseszins, durchsetzt von ein bißchen Aktienmarkt und ein bißchen Globalisierungsmöglichkeiten, dann kann man davon ausgehen, daß niemand fähig ist, auch nur im geringsten eine Kontrolle durch zu führen!
Zu allererst sollte man sich mal die Weltbank vor Augen führen: eine Institution, deren grundlegende Funktion darin besteht zu helfen, Geld zu geben, zu nehmen und für einen ausgeglichenen Haushalt zu sorgen. Fazit: Fehlanzeige!!!
Die Weltbank ist ihrer Zeit mehr als hinterher und kassiert mehr, als sie grundlegend saniert. Blödes Wortspiel aber reale Bedingungen. Durch übertrieben hohe Staatsverschuldungen ist es afrikanischen Staaten (z.B. Äthiopien) nicht möglich überhaupt den Zinseszins – Anteil des Schuldenberges an die Weltbank abzubezahlen. Global – Wirtschaftlich gesehen ist es eher schwachsinnig einen möglichen und vor allem starken Wirtschaftsstandort dermaßen zu unterdrücken, aber was solls…
Der Staatshaushalt! Ein Thema für sich. Es gibt nämlich, zumindest in der EU, keine eigenen und somit unabhängigen Staatshaushalte mehr. Wäre es so, würde Österreich nicht Milliarden für kein vorhandenes Mitspracherecht in der EU zahlen. Ebenso hantiert die EU einfach mit dem Geld in Richtungen, die für uns alle sicher absolut förderlich sind: z.B. Kaffeemaschinen um 60.000 Euro, Dienstwagen um 800.000 Euro für Umweltminister usw. Fraglich, ob eine dermaßen sinnlose Geldverschleuderung für den großen Wirtschaftszusammenschluss steht. Ebenso fraglich ist es, ob man auf Dauer Geld für etwas bezahlen sollte, das einem auf Dauer nichts bringt, sobei es in diesem Fall nicht um Firmen sondern um Einzelnen geht…
Finanzämter die Bilanzen Jahre später bekommen und danach versuchen Steuern für etwas zu beziehen, das bereits vergangen ist, hinken mehr als nur ihrer Zeit hinterher. Staatliche Überprüfungen sind inetwa ebenso wirksam, wie ein Blatt Papier gegen einen Atomschlag. Klar, ein minimaler Teil der Strahlung wird aufgehalten, doch der Rest schlägt in unglaublicher Zerstörungswut um sich. Betrachtet man sich nun rein Steuerrechtlich ein System, das aufgebaut ist, wie ein 60 Jahre altes Netz (wörtlich gemeint), dann kann man in Ruhe davon ausgehen, daß es aufgrund neuer Wirtschaftsstatuten sicher genug Schlupflöcher bestehen, um das System wunderschön zu durchschwimmen und dabei nicht zwingend am Netz hängen zu bleiben. Das Finanzamt geht hierbei leer aus…
Nationalbanken und Finanzminister sind wunderschöne Institutionen, inetwa wie Stonehenge, mit viel Einflussmöglichkeit und ohne einen Funken an Entscheidungsfreiheit. So wird Geld in ein vorhandenes, jedoch nicht funktionierendes System gepumpt und versucht zu sanieren, was nicht sanierbar ist. So fließt Geld in Bereiche (z.B. Gesundheitswesen), die sich aufblähen wie ein Luftballon der Risse hat. Dabei sind die Finanzspritzen nur kleine Trostpflaster, die jedoch nicht wirklich das Platzen des Ballons verhindern können. Ich sage nun nicht, daß das Gesundheitswesen abgeschafft werden sollte, ganz im Gegenteil: Was gemacht werden müßte ist ein Ausmisten des Systems und eine Neustrukturierung, wobei Altlasten, die nicht gebraucht werden, einfach abgestoßen werden müßten. Doch hierbei gibt es ein Problem, denn der Mensch ist ein Gewohnheitstier…
So, nachdem wir den Rahmen geklärt haben, kommen wir jetzt eigentlich zum harten, bitteren und häßlichen Kern des Ganzen: dem Bankensystem! Eine Bank ist also eine Institution, die Geld nimmt, dafür Zinsen her gibt und Geld borgt, dafür Zinsen nimmt. Betrachtet man die Zinsen die man bekommt, wird zu allererst ersichtlich, daß der Standard – Zinssatz geringer ist, als die Jahresinflation. Die Zinssätze für “geborgtes” Geld jedoch steigern sich hoch hinauf, in diverse Bandbreiten, beginnend beim Überziehungsrahmen, nicht endend bei Wohnbaukrediten. Nun können Banken aufgrund ihrer Möglichkeit Kredite zu gewähren pures Chaos verursachen, wie man es bei aktuellen Schuldenzahlen der Banken am US – Finanzmarkt leicht nachverfolgen kann.
Erkennt man jedoch einen kleinen Ansatz von Schuldeingeständnis? Niemals! Ganz im Gegenteil! Der Steuerzahler hat die Banken zu retten, die sich selbst ins Debakel geschaukelt haben. Dabei gehen widerum Milliarden an Steuergeldern für eine Sache drauf, bei der keine Verantwortliche gefunden werden, da der Staat nicht handelt, aus diversen oben genannten Gründen. Zusätzlich werden Banken dafür bezahlt, damit sie überhaupt am Leben bleiben, um weiterhin auf den Abgrund zuzusteuern.
Normalerweise wäre es ein Einfaches das System zum Einsturz zu bringen: Würden alle privaten Anleger gleichzeitig ihr Vermögen von allen weltweit verfügbaren Banken abheben, würde das System innerhalb von Tagen in sich zusammen brechen. Banken besitzen nur einen minimalen Anteil an realem Geld in der Bank. Der Rest wir viruell um die Welt geschickt!
Fragt euch einfach mal, was an diesem System falsch läuft und sagt mir bescheid! Ich werde bis dahin weiterhin Kopfweh haben und eben diesen Kopf schütteln…












